Nach zwei Jahren intensiver Arbeit konnten Raphael S., Mathilda Pietsch, Tim Roeschke und Tim Guß ihre Projekte beim Wettbewerb „Jugend forscht“ präsentieren. Vor der Jury waren die vier laut ihrem Betreuer Herrn Dr. Skorubski zwar sehr aufgeregt, dennoch verlief die Regionalrunde in einer ruhigen und konzentrierten Atmosphäre. In fachbezogenen Räumen bauten die Teilnehmenden ihre teilweise sehr aufwendigen Experimente und Modelle auf und stellten sie der Jury vor. Begleitet wurden Tim Roeschke und Tim Guß von Herrn Dr. Skorubski, der sie während des gesamten Projekts unterstützte, zum Beispiel bei der Materialbeschaffung. Er empfiehlt interessierten Schülerinnen und Schülern ausdrücklich, an „Jugend forscht“ teilzunehmen: „Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Arbeit präsentieren, sich mit anderen Schulen austauschen und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln – und natürlich auch Preise gewinnen.“
Dabei ist die Anmeldung laut Mathilda Pietsch einfach online möglich. Sie reichte ihre Seminararbeit im Fach Biologie über die eigene Online-Plattform von Jugend forscht ein. In ihrer Arbeit untersuchte sie die Frage: „Wie verändert sich die Bodenzusammensetzung einer Wiese, wenn dort Pferde grasen?“ Die Präsentation vor der Jury bereitete ihr viel Freude, da sie sich intensiv mit ihrem Thema beschäftigt hatte. Die Jury stellte ihr lediglich eine Rückfrage zu einem Diagramm.
Bei der Siegerehrung fiel es Mathilda schwer einzuschätzen, welche Arbeiten ausgezeichnet werden würden, da die eingereichten Projekte sehr unterschiedlich waren. Besonders beeindruckt hat sie die Vielfalt der Themen: „Ich habe gelernt, wie unterschiedlich Seminararbeiten sein können“, berichtet sie. Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen würde sie jederzeit wieder an „Jugend forscht“ teilnehmen.
Tim Roeschke und Tim Guß entwickelten ein Modell des Energiesystems unserer Region. Ihr Ziel war es, Kindern die Funktionsweise des regionalen Energiesystems anschaulich zu vermitteln. Mehr Informationen unter:
https://steenbeck-gymnasium.de/energiesystemmodell-lausitz/
Als größte Herausforderung nannten sie das Zeitmanagement während der zweijährigen Projektarbeit. Die Präsentation vor der Jury bereitete ihnen ebenso viel Freude wie Mathilda, auch wenn sie zahlreiche technische Fragen beantworten mussten. Rückblickend haben sie vor allem gelernt, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben. Der Höhepunkt des Wettbewerbs war für beide die Siegerehrung. Auch sie würden erneut an „Jugend forscht“ teilnehmen. Die Mühe zahlte sich aus: Bei der Siegerehrung war die Spannung groß. Mathilda Pietsch, Tim Roeschke und Tim Guß qualifizierten sich mit ihrem Regionalsieg für den Landeswettbewerb, während Raphael S. ebenso den Regionalsieg in der jüngsten Altersklasse „Jugend forscht Junior“ errang. Herzlichen Glückwunsch!
Zum Abschluss geben die Teilnehmenden allen Interessierten einen gemeinsamen Rat: Wer bei „Jugend forscht“ mitmachen möchte, sollte ein Thema wählen, das ihn wirklich begeistert. Da ein solches Projekt viel Zeit und Engagement erfordert, hilft echtes Interesse dabei, motiviert zu bleiben.
Verfasst von Florentine, Lena und Ella (Klasse 5), redaktionell überarbeitet.


