Vom 3. bis 4. Juni fand am Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder) das Finale der 31. Landesolympiade Biologie statt. Für die Endrunde qualifizierten sich jeweils die drei besten Schülerinnen und Schüler aus den vier Regionalfinalen. Damit erreichten nur insgesamt zwölf Teilnehmende pro Jahrgangsstufe das Landesfinale – aus ursprünglich rund 2.200 Schülerinnen und Schülern, die in der ersten Wettbewerbsrunde gestartet waren.

An zwei anspruchsvollen Wettbewerbstagen stellten sich die Finalistinnen und Finalisten Multiple-Choice-Aufgaben, einer theoretischen Klausur sowie einem biologischen Praktikum. Dabei waren nicht nur Fachwissen und praktisches Geschick gefragt, sondern auch Ausdauer und Konzentration.

Valentin Kusch (Klasse 9) beschrieb die Klausur als „eine der herausforderndsten, die ich je geschrieben habe“. Neben komplexen Themen sei auch Spezialwissen gefragt gewesen. Besonders in Erinnerung blieb ihm eine Aufgabe zur DNA-Extraktion: „So etwas hatte ich vorher noch nie gemacht, und das Ergebnis hat mich überrascht.“

Auch David Vu (Klasse 11) erlebte die Klausur als große Herausforderung: „Die Menge der Aufgaben hat einen förmlich erschlagen, und auch der Schwierigkeitsgrad war im Vergleich zum letzten Jahr ein riesiger Sprung.“ Besonders anspruchsvoll sei es gewesen, über einen langen Zeitraum konzentriert zu bleiben. Im Praktikum blieb ihm vor allem eine Aufgabe zur Pflanzenbestimmung in Erinnerung – ein Bereich, der in den vergangenen Jahren noch nicht Teil des Wettbewerbs gewesen war.

Neben den Wettbewerbsaufgaben bot das Finale auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Die Teilnehmenden konnten unter anderem das Medizinische Labor Oderland besichtigen, ein Sportprogramm absolvieren und das Planetarium besuchen.

Auf die Frage, was ihm an der Landesolympiade besonders gefallen habe, antwortete David: „Man trifft sehr viele nette Menschen und kann wertvolle Freundschaften schließen mit genau den Menschen, die sich für das Gleiche interessieren.“ Valentin hob besonders einen Vortrag zu „Jugend forscht“ hervor.

Bei der feierlichen Siegerehrung konnten sich die Schülerinnen und Schüler des Max-Steenbeck-Gymnasiums über hervorragende Ergebnisse freuen:

  • Arthur Krenz (Klasse 7): 2. Platz
  • Valentin Kusch (Klasse 9): 1. Platz
  • Lucie-Marie Horch (Klasse 11): Anerkennung
  • David Vu (Klasse 11): 1. Platz
  • Maria Roick (Klasse 12): 2. Platz

Zusätzlich wurden zwei Sonderpreise vergeben. David Vu erhielt einen Sonderpreis des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport für seine wiederholten Erfolge bei naturwissenschaftlichen Wettbewerben. Maria Roick wurde vom Brandenburgischen Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler (BLiS e. V.) ausgezeichnet. Gewürdigt wurden damit ihre langjährigen Erfolge in der Landesbiologieolympiade – bei sechs Teilnahmen erreichte sie sechsmal einen Platz auf dem Siegerpodest – sowie ihre Leistungen in der Internationalen Biologieolympiade als beste Brandenburger Teilnehmerin dieses Schuljahres.

Die Teilnahme am Landesfinale wurde durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins des Max-Steenbeck-Gymnasiums ermöglicht.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und wünschen weiterhin viel Erfolg bei zukünftigen Wettbewerben.