Am Dienstag, den 09.06.2026, wurden wir, die Klasse 7.1, um 8:00 Uhr von unserer Schule mit einem Mannschaftsbus des Basketballteams aus Zielona Góra abgeholt. Wir sind ungefähr drei Stunden zu einem Einkaufszentrum in Polen gefahren und haben dort die polnische Klasse abgeholt. Von dort sind wir noch einmal eine Stunde zu unserem Hotel gefahren. Als wir angekommen sind, haben wir sofort unsere Zimmer erkundet und uns dann zu unserer ersten Aktivität in der Cafeteria getroffen. Wir haben ein paar Kennlernspiele gespielt, unter anderem eine coole Art von Bingo, bei der drei unserer Schüler eine Kleinigkeit gewonnen haben. Danach sind wir alle zusammen an einen See in der Nähe gefahren und sind zu einem Aussichtsturm hinaufgelaufen, den wir dann auch bestiegen haben. Als alle wieder unten waren, sind wir eine Runde um den See gewandert und wurden dann mit einem leckeren Softeis belohnt. Zurück im Hotel gab es Abendbrot. Draußen wurden dann ein paar Spiele gespielt. Zum Abschluss des Tages haben wir alle ein gemeinsames Spiel gespielt und sind gegen 22.00 Uhr schlafen gegangen. So endete ein abwechslungsreicher erster Tag. (Lina Gierth)
Am zweiten Tag unserer Projektfahrt unternahmen wir einen Ausflug zum Majaland Kownaty. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus los. Die Fahrt dauerte ungefähr 30 Minuten. Im Freizeitpark angekommen, konnten wir den ganzen Tag die verschiedenen Attraktionen und Fahrgeschäfte nutzen. Es gab Achterbahnen, Karussells, Wasserspielplätze und weitere Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Wir erkundeten den Park in kleinen Gruppen und trafen uns zwischendurch immer wieder. Am Nachmittag machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Unterkunft. Dort angekommen, gab es Abendbrot. Nach dem Essen verbrachten wir den Abend gemeinsam mit der polnischen Gruppe, die ebenfalls in der Unterkunft untergebracht war. Zusammen spielten wir verschiedene Gesellschafts- und Gruppenspiele. Dabei konnten wir uns besser kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Insgesamt Insgesamt hatten wir viel Spaß und konnten einen abwechslungsreichen Tag erleben. Der Tag im Majaland wird vielen von uns in guter Erinnerung bleiben. (Selma Uhlig)
Den dritten und letzten Tag unserer Klassenfahrt in Łagów starteten wir, wie schon am Vortag, mit dem Frühstück um 8 Uhr. Danach packten wir unsere Sachen ein und hinterließen die Zimmer sauber und ordentlich. Das Gepäck stellten wir ins Hotelfoyer, aber unsere Erlebnisse waren längst noch nicht vorbei.
Als erste Tagesaktion spazierten wir noch einmal durch Łagow und bestaunten die schönen Häuser. Anschließend gingen wir in einen polnischen Supermarkt, in dem wir uns schnell zurechtfanden und noch einige Sachen für die Heimfahrt kauften. Als letzte große Aktion trafen sich unsere Klasse und die polnische Klasse zu einer kleinen Experimentiershow. Das erste Experiment bestand darin, Trockeneis, also gefrorenes Kohlenstoffdioxid, in kochendes Wasser zu geben und zu beobachten, was passiert. Dabei mussten wir aufpassen, da Trockeneis bis zu -80°C kalt werden kann. Das Trockeneis sublimierte sofort und es es entstand viel weißer Nebel, der aus dem Gefäß austrat. Das Gas stieg dabei nicht nach oben, sondern blieb eher am Boden, da Kohlenstoffdioxid schwerer als Luft ist. Anschließend führten wir noch weitere Versuche mit dem Trockeneis durch und kamen danach zum zweiten Experiment. Dabei wurde Natriumpolyacrylat mit Wasser zu vermengt. Vereinfacht gesagt kann dieser Stoff große Mengen an Wasser aufnehmen und in eine schneeähnliche, bröselige Masse verwandeln. Danach verliehen wir dem „Schnee” noch verschiedene Farben und formten ihn ein wenig. Später durften wir ihn sogar mitnehmen.
Danach setzten wir uns alle in einen Kreis und bewerteten die gesamte Klassenfahrt, wobei alle sehr zufrieden zu sein schienen. Daraufhin verteilten wir auch noch die Gastgeschenke (Cottbuser Kekse, einen Stift und eine Postkarte) an die polnische Klasse, über die sie sich sehr freuten. Wir haben von ihnen auch polnische Süßigkeiten bekommen. Nachdem wir uns vorsichtshalber schon einmal verabschiedet haben, stiegen wir in den Bus nach Hause, nahmen unser Gepäck mit und ließen die schöne Zeit in Łagów noch einmal Revue passieren.
In Zielona Góra stieg die polnische Klasse aus und wir fuhren bis zur Grenze, wo wir unsere Złotys (die polnische Währung) noch einmal umtauschen konnten. In Cottbus angekommen, bedankten wir uns beim Busfahrer und gingen nach drei Tagen wieder unsere eigenen Wege, jedoch mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. (Ole Röber)
Dieses Projekt wurde finanziert durch die Euroregion Spree-Neiße-Bober (Klein-Projekt-Fonds).



