Seit diesem Schuljahr gibt es am Max-Steenbeck-Gymnasium die MINT5+-Klasse, die einmal pro Woche einen MINT-Tag hat.
Viet, ein Schüler dieser Klasse, berichtet von einem Experiment, bei dem ein Ei einen Sturz aus dem zweiten Stock überstehen sollte:
Der MINT-Tag ist nicht wie jeder andere Tag in der Schule. Es ist ein ganz besonderer Tag, an dem wir nicht nur einzelne Unterrichtsfächer haben, sondern alle MINT-Fächer in einem Fach zusammen.
In den ersten 2 Blöcken haben wir erstmal ein paar Begriffe (z B. untersuchen, prüfen, erklären, grafisch darstellen…) und dann Geometrie gelernt, um das Experiment im 3. Block vorzubereiten.
In dem Experiment ging darum, ein Ei aus dem 2. Stockwerk fallen zu lassen, ohne dass es kaputtgeht. Dazu musste man eine Konstruktion aus Schnüren, Klebeband, Zeitung, Stoff, einer Klopapierrolle und einer Plastiktüte bauen.
Wir wurden dann in verschiedene Gruppen eingeteilt. In der Gruppe mussten wir dann erstmal jeder für sich eine Idee für unsere Konstruktion skizzieren. Dann hatten wir unsere Ideen zu einer Idee zusammengefügt und angefangen, die Konstruktion zu bauen.
Alle hatten die Plastiktüte als Fallschirm genommen, weil die Plastiktüte wie ein richtiger Fallschirm den Luftwiederstand erhöht. Alle hatten auch die Idee, das Ei mit Zeitung und Stoff in der Klopapierrolle zu polstern. Alle hatten am Ende ziemlich gute Ideen.
Wir sind dann in den 2. Stock gegangen und haben unsere Gruppen so aufgeteilt, dass 2 Personen unten im 1. Stock blieben und die anderen zwei nach oben gingen und das Ei in der Konstruktion runterfallen zu lassen. Wir hatten natürlich auch schon Zeitung auf dem Boden vorbereitet, denn beim endgültigen Test sind sehr viele Eier kaputt gegangen.
Am Ende hatte es dann nur eine einzige Gruppe geschafft, das Ei unten ankommen zu lassen, ohne dass es ganz kaputtging. Die Konstruktion war aber etwas verformt und die Eierschale leicht angerissen.
verfasst von Viet Bac Tran, Klasse 5M


