Der 17. Juni dieses Jahres war ein großer Erfolg für das Max-Steenbeck-Gymnasium – beim Landesfinale des Mixed-Triathlons in Brandenburg. ,,Mixed“ bedeutet, dass Jungen und Mädchen teilnehmen durften. Der Wettbewerb wurde dieses Mal im Sport- und Freizeitbad ,,Lagune“ ausgetragen. Schon im Voraus wurde überlegt, wer wann startet, wer in welcher Disziplin am schnellsten ist oder welche Strategien die besten sind. Denn Triathlon ist alles andere als einfach: Man muss in kurzer Zeit drei Sportarten außergewöhnlich gut beherrschen und dabei noch komplizierte Regeln einhalten. 

Das Wichtigste war jedoch: Schnell sein. Sogar beim Schwimmen im Zick-Zack oder einem Fahrrad-Start erst ab einer bestimmten Linie strengten sich die Teilnehmer sehr an und unterstützten sich gegenseitig. Bei so komplizierten Regeln können natürlich auch Fehler passieren. Dieses Mal gab es sogar zwei größere Probleme: Beim Radfahren fuhr eine Schule aus Lübbenwalde nur zwei statt drei Runden und wurde danach disqualifiziert, und das Ludwig-Leichard-Gymnasium fuhr vier statt drei Runden. Da das aber nicht zum eigenen Vorteil war, durften sie weiter teilnehmen. Doch nicht nur diese Regeln mussten eingehalten werden. Der Wettbewerb fand in einer bestimmten Altersgruppe statt. Es durften nur Schüler mit einem Geburtsjahr zwischen 2011 und 2014 beim Triathlon mitmachen. Die Triathleten trugen außerdem einen Transponder, den sie in bestimmten Wechselzonen an ein spezielles Gerät halten mussten, um die Zeit zu messen.

Das Team vom MSG ging nicht ohne Sieg nach Hause. Unsere Triathleten belegten den 1. Platz und qualifizierten sich somit fürs Bundesfinale. Dabei wird das Team des Max-Steenbeck-Gymnasiums das Land Brandenburg deutschlandweit vertreten.

verfasst von Florentine, Kl. 5

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